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	<title>Mark Ramseier</title>
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		<title>Mittelländische Kunstturnertage in Rothrist</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 21:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>

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		<description><![CDATA[[ Mai 19, 2012; 7:00 pm bis 9:00 pm. ] Alle Infos unter: http://www.mlk2012.ch/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Infos unter: <a href="http://www.mlk2012.ch/">http://www.mlk2012.ch/</a></p>
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		<title>Mit Rückenwind in den Süden und zurück</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 21:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem eher mässigen Auftakt vor einem Monat am Rheintalcup konnte ich mich am vergangenen Wochenende am Zürcher Kunstturnertag rehabilitieren. Bereits in den verhergehenden Trainings kam ich immer besser in Schwung und hatte die nötige Anzahl guter Übungsversuche, um mit Zuversicht in Rüti an den Start zu gehen. Es gelang mir ein fehlerfreier Wettkampf, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem eher mässigen Auftakt vor einem Monat am Rheintalcup konnte ich mich am vergangenen Wochenende am Zürcher Kunstturnertag rehabilitieren. Bereits in den verhergehenden Trainings kam ich immer besser in Schwung und hatte die nötige Anzahl guter Übungsversuche, um mit Zuversicht in Rüti an den Start zu gehen. Es gelang mir ein fehlerfreier Wettkampf, der in der Endabrechnung mit dem 2. Platz belohnt wurde. Den durchaus möglichen Sieg, verspielte ich mit einer Unsicherheit am Boden sowie einer etwas nervösen Pferdübung. Trotzdem bin ich mit dem Wettkampf sehr zufrieden und habe einen 2. Platz gewonnen und nicht etwa den Sieg verloren. Nicht nur das Resultat, sondern die ganze Wettkampfatmosphäre, bestätigten mich, dass ich mich richtig entschied, diese Saison nochmals an den Start zu gehen.</p>
<p>Bereits dieses Wochenende geht es weiter und das nicht zu knapp. Morgen früh werde ich mich im Auto auf nach Toulon im Süden Frankreichs machen. Dort werde ich, wie schon die letzten 2 Jahre, für Concordia Schiltigheim an den französischen Mannschaftsmeisterschaften turnen. Auch dieses Jahr ist unsere Mannschaft ein ziemlich bunter Haufen. Helge Liebrich (Deutschland), Martin Konecny (Tschechien), Ignacio Losantos (Spanien), Fabio Maglioni (Italien) und unser einziger Franzose Vincent Haennel werden meine Teamkollegen sein. Leider verletzte sich mit Marian Dragulescu (Rumänien) unser Topstar und musste kurzfristig Forfait erklären. Dies ist sportlich ein grosser Verlust, nebst dem Umstand, dass ich ihn nun schon seit vielen Jahren von gemeinsamen Trainigslagern und Wettkämpfen her kenne und mich auch gefreut hätte nochmals mit einem solchen Spitzenturner Seite an Seite zu turnen. Ich werde ein weniger risikobehaftetes Programm zeigen, als ich dies beispielsweise letztes Wochenende in Zürich tat, um ein sicherer Rückhalt für meine Mannschaft zu sein und auch nicht ein Opfer der erfahrungsgemäss gewöhnungsbedürftigen französischen Geräte zu werden.</p>
<p>Direkt nach dem Wettkampf am Freitag werde ich mich wieder ans Steuer setzen und den 7-stündigen nach Weg nach Hause auf mich nehmen, damit ich mich am Samstag in Rothrist an den mittelländischen Kunstturnertagen vor heimischem Publikum präsentieren kann. Auch wenn das Programm ziemlich happig ist, freue ich mich darauf. Der Wettkampf in Frankreich ist immer ein toller und sportlich sehr hochstehender Anlass, wo ich sicher nebst meinen Teamkollegen noch diverse weitere Altbekannte treffen werde. Die mittelländischen Kunstturnertage sind für mich als Ex-Aargauer und Neo-Luzerner quasi ein doppeltes Heimspiel und somit zusätzliche Motivation ,was sicher die strapaziöse Reise und den vortägigen Wettkampf kräftemässig kompensieren kann.</p>
<p>Natürlich hoffe ich auch auf die Unterstützung des Publikums, um meine Leistung des Zürcher Kunsttrnertags zu bestätigen und an diesen Erfolg anzuknüpfen.</p>
<p>En liebe Gruess</p>
<p>Mark</p>
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		<title>Rheintalcup Widnau: EM Qualifikation</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 12:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>

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		<description><![CDATA[[ April 14, 2012; 5:30 pm bis 8:30 pm. 5:30 pm bis 8:30 pm. ] Die 1. und einzige Qualifikation zur EM in Montpellier wird in Widnau ausgetragen. Ich werde einen kompletten 6-Kampf turnen und den Wettkampf am Barren starten.

Wettkampfbeginn: 17.30

Mehr Infos unter: http://rheintalcup.ch/joomla/index.php?option=com_content&#38;view=article&#38;id=177&#38;Itemid=166]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 1. und einzige Qualifikation zur EM in Montpellier wird in Widnau ausgetragen. Ich werde einen kompletten 6-Kampf turnen und den Wettkampf am Barren starten.</p>
<p>Wettkampfbeginn: 17.30</p>
<p>Mehr Infos unter: <a href="http://rheintalcup.ch/joomla/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=177&amp;Itemid=166">http://rheintalcup.ch/joomla/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=177&amp;Itemid=166</a></p>
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		<title>Anfang vom Abschied</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 11:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, dem 14. April, findet in Widnau/SG der Rheintalcup statt. Im Rahmen dieses Wettkampfs wird auch die 1. und einzige Qualifikation zur diesjährigen Team-EM in Montpellier ausgetragen. Ich werde in Widnau meinen 1. Wettkampf in diesem Jahr turnen. Gleichzeitig wird dies auch der Auftakt zu meinem letzten Turnjahr sein.
Nachdem ich im Januar einen Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, dem 14. April, findet in Widnau/SG der Rheintalcup statt. Im Rahmen dieses Wettkampfs wird auch die 1. und einzige Qualifikation zur diesjährigen Team-EM in Montpellier ausgetragen. Ich werde in Widnau meinen 1. Wettkampf in diesem Jahr turnen. Gleichzeitig wird dies auch der Auftakt zu meinem letzten Turnjahr sein.</p>
<p>Nachdem ich im Januar einen Teil meiner Bachelorprüfungen schrieb, konnte ich mich in den vergangenen Wochen zielgerichtet und motiviert auf die kommende Wettkampfsaison vorbereiten. Ich blieb von grösseren Verletzungen verschont, obwohl es die ein oder andere Schrecksekunde gab. So ist  nach einem Missgriff am Barren einer meiner Finger noch immer ein wenig deformiert und auch diese Woche hatte ich am Boden grosses Glück, als ich beim Absprung zum Doppelsalto vorwärts gebückt mit dem Fuss umknickte und im ersten Moment befürchten musste, dass meine Bänder gerissen sind. Glücklicherweise lässt sich mit einem Tapeverband vieles richten und so konnte ich bereits gestern wieder springen. Gegenüber letzten Herbst konnte ich die meisten Übungen wieder erschweren und habe von der Schwierigkeit her ein konkurrenzfähiges Programm an allen 6 Geräten. An einigen Geräten wäre ich in der Lage noch schwieriger zu turnen, werde aber an diesem 1. Wettkampf noch nicht alles in die Waagschale werfen.</p>
<p>Obwohl das letzte Jahr schwierig war und mir das Glück nicht gerade hold war, beschloss ich, dieses Jahr nochmals Wettkämpfe zu turnen und somit auch nicht von meinem ursprünglichen Plan abzuweichen. Zu gross ist der Spass, der mir das tägliche Arbeiten in der Halle bereitet, und die Motivation an den Wettkämpfen nochmals mein Potenzial auszuschöpfen. Das Bewusstsein des Abschieds erfüllt mich auch nicht mit Wehmut, sondern gibt mir zusätzlich Kraft und Freude ein letztes Mal ans turnerische Limit zu gehen. Bereits jetzt bin ich stolz auf mich, dies so gemacht zu haben und den nicht leichten Umständen die Stirn geboten zu haben. Jeder Wettkampf, den ich dieses Jahr noch turnen darf, wird Lohn dafür sein.</p>
<p>Als letzten Wettkampf, an dem ich in Topform antreten wollte, sah ich die Schweizermeisterschaften im Juli vor und wollte dann im Herbst mit reduziertem Training und auch abgespeckten Übungen meine Karriere ausklingen lassen. Die Schweizermeisterschaften werden nun aber erst im Herbst ausgetragen werden &#8211; es konnte kein Organisator gefunden werden (!) &#8211; was für mich heisst, dass ich wie geplant die Frühlingssaison voll turnen werde und dann vorzu schauen muss, was im Herbst noch drinliegt sowohl in zeitlicher wie auch körperlicher Hinsicht. Den Umstand, dass es im Vorfeld olympischer Spiele nicht gelingt, einen Veranstalter für diesen prestigeträchtigen Wettkampf zu finden, finde ich bedauernswert und auch ein wenig sinnbildlich für die Verfassung, in der sich der Schweizer Turnpatient momentan befindet. Ich hoffe, dass dies nicht nur mir zu denken gibt&#8230;</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist meine Freude auf den morgigen Saisonstart ungetrübt und ich brenne darauf, wieder Wettkampfluft zu schnuppern.</p>
<p>Danke fürs Interesse und liebe Grüsse</p>
<p>Mark</p>
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		<title>KTV Ries-MHTG &#8211; Bundesliga, aber trotzdem fast in der Schweiz</title>
		<link>http://www.markramseier.ch/ktv-ries-mhtg-bundesliga-aber-trotzdem-fast-in-der-schweiz/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 19:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>

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		<description><![CDATA[[ Oktober 15, 2011; 3:00 pm bis 5:30 pm. ] Diesen Samstag turne ich mit meiner Mannschaft, der KTV Ries,  direkt an der Schweizergrenze in Lörach. Neben mir turnt auf gegnerischer Seite mit Roland Häuptli ein weiterer Schweizer. Somit eine gute Gelegenheit auch als Zuschauer einen Bundesliga-Wettkampf mit Schweizerbeteiligung hautnah mitzuerleben. Der Wettkampf verspricht spannend zu werden, da sich die Mannschaften auf einem ähnlichen Leistungsniveau bewegen. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Samstag turne ich mit meiner Mannschaft, der KTV Ries,  direkt an der Schweizergrenze in Lörach. Neben mir turnt auf gegnerischer Seite mit Roland Häuptli ein weiterer Schweizer. Somit eine gute Gelegenheit auch als Zuschauer einen Bundesliga-Wettkampf mit Schweizerbeteiligung hautnah mitzuerleben. Der Wettkampf verspricht spannend zu werden, da sich die Mannschaften auf einem ähnlichen Leistungsniveau bewegen. Ich werde versuchen, wieder möglichst viele Punkte in den Direktbegegnungen zu sammeln, damit wir hoffentlich unseren 2. Saisonsieg einfahren.</p>
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		<title>Ein Herbst im Zeichen der Teamwettkämpfe</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 20:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor knapp 2 Wochen begann für mich mit den Schweizermannschaftsmeisterschaften ein happiges Programm. In Niederlenz turnte ich erstamls in meiner Karriere nicht für ein Aargauer-Team, sondern stand für Luzern 1 am Start, da ich seit anfangs Jahr im dort ansässigen Leistungscenter trainiere. Mein neues Team war der Titelverteidiger und dementsprechend hoch waren auch unsere Ziele. Mindestens eine Medaille, im Idealfall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp 2 Wochen begann für mich mit den Schweizermannschaftsmeisterschaften ein happiges Programm. In Niederlenz turnte ich erstamls in meiner Karriere nicht für ein Aargauer-Team, sondern stand für Luzern 1 am Start, da ich seit anfangs Jahr im dort ansässigen Leistungscenter trainiere. Mein neues Team war der Titelverteidiger und dementsprechend hoch waren auch unsere Ziele. Mindestens eine Medaille, im Idealfall die Goldene, lautete die Devise.</p>
<p>Am Startgerät Boden beschränkte ich mich aufs Anfeuern meiner Kollegen, die einen meisterlichen Start hinlegten. Beim 2. Gerät, dem Pferdpauschen, stieg auch ich ins Rennen ein. Wenn zum Teil auch etwas holprig, gelang es uns immerhin Stürze zu vermeiden, was gerade am Pferd, dem Zittergerät, vorentscheidend sein kann. Ohne Probleme spulten wir unser Programm an den Ringen runter. Nach hervorragender Leistung am Sprung konnten wir erstmals im Wettkampf die Führung übernehmen. Der Kurs stimmte somit und wir waren durchaus in der Lage, die Position auch bis zum Schluss aus eigener Kraft zu verteidigen, wenn wir weiterhin so souverän turnen würden.</p>
<p>Doch genau dies konnten wir am Barren nicht bewerkstelligen. Mehrere Stürze und grobe Fehler banden uns zurück. Die abschliessend gute Reckleistung konnte den verturnten Barren auch nicht mehr kompensieren und wir fanden uns auf dem undankbaren 4. Rang wieder. Besonders ärgerlich waren die knappen Abstände. Um aufs Treppchen zu steigen, fehlte uns ein winziger Zehntelspunkt&#8230; Für den Sieg hätte ein Punkt mehr gereicht. 4 Teams innerhalb eines Punktes&#8230; ich kann mich nicht an eine solch knappe Entscheidung in einem Teamwettkampf  während meiner Laufbahn erinnern.</p>
<p>Dass ich an den 5 Geräten, an denen ich im Einsatz stand, ohne Sturz und grobe Unsauberkeiten über die Runden kam, wäre somit eine durchaus respektable Leistung gewesen. In einem reinen Teamwettkampf zählt aber einzig und allein die Mannschaft und die eigene Leistung ist ein Puzzlestück davon und bot daher in diesem Fall nur wenig Trost.</p>
<p>Glücklicherweise blieb mir gar keine Zeit, mich zu grämen, denn bereits eine Woche später, also letzten Samstag, stand der nächste Wettkampf auf dem Programm. Um kurz auszuholen: Im Sommer wurde ich von mehreren deutschen Teams angefragt, ob ich an Bundesliga-Einsätzen interessiert wäre. (In Deutschland dürfen anders als in der Schweiz Ausländer eingesetzt werden, wovon viele Teams auch Gebrauch machen.) Ein wenig verblüfft und auch geehrt durch die Anfragen entschied ich mich, für den KTV Ries anzutreten. Die Mannschaft hat ihre Trainings-und Wettkampfhalle in Nördlingen, welches in Bayern liegt. Die KTV Ries ist seit bald einem Jahrzehnt eine feste Grösse in der 2. Bundesliga-Süd und verpasste letztes Jahr sogar den Aufstieg in die oberste Klasse nur knapp. Nach dem Start für Luzern sind somit die Bundesliga-Einsätze eine weitere Premiere für mich.</p>
<p>Da ich einige Kilometer hinter mich zu bringen hatte und auch mit meinen neuen Teamkollegen das Abschlusstraining bestreiten wollte, reiste ich bereits am Freitag an. Ein weiterer Vorteil meiner frühen Anreise war auch, dass mir der Modus ausführlich erklärt werden konnte. Anders als bei uns, starten 8 Mannschaften in der gleichen Liga. Geturnt wird nicht an  einem einzigen Wettkampf, sondern immer nur 2 Mannschaften treten gegeneinander an. Da jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft turnt, gibt es somit 7 Wettkämpfe pro Jahr, welche alle im Herbst stattfinden.</p>
<p>Anders ist auch, wie bereits erwähnt, der Modus. Die 2 Mannschaften können pro Gerät je 4 Turner einsetzten, welche in einem Direktduell aufeinander treffen. Der Sieger erhält Scorerpunkte, welche sich aus dem Notenunterschied ergeben. Die Mannschaft, die nach 6 Geräten mehr Scorerpunkte hat, gewinnt. Es ist also durchaus möglich, dass man zwar, wenn man alle Noten zusammenzählt, ein tieferes Resultat hat, aber mehr Scorerpunkte gesammelt hat und dann gewonnen hat. Als Turner weiss man nie genau, wann man gegen wen man ans Gerät muss, da dies taktische ad-hoc Entscheide sind. Weiter erschwerend kommt dazu, dass man nicht vor jedem Gerät ein kleines Einturnen hat. Klingt ziemlich kompliziert, ist aber äusserst spannend, sowohl für die Turner, wie auch die Zuschauer.</p>
<p>Mein Einstand glückte mir sehr gut. Am letzten Gerät konnte unsere Mannschaft gegen Ulm den Spiess noch umdrehen und gewinnen. Bis auf Boden turnte ich sehr solide und konnte die Duelle immer für mich entscheiden. Nach dem Wettkampf wurde ich noch als Top-Scorer (meiste gemachte Punkte) ausgezeichnet, was mich besonders freute.</p>
<p>Bereits morgen geht es für den nächsten Einsatz wieder nach Nördlingen, wo ich nach dem Auswärts-Auftakt mein Debüt vor heimischem Publikum geben werde. Wir turnen gegen Monheim, was, wie man mich vorwarnte, der Erzrivale ist und im Schweizer-Fussball vom Derbycharakter vergleichbar mit FCZ-GC ist. Dass bei einer solchen Affiche die Halle ausverkauft ist, erklärt sich von selbst&#8230;.</p>
<p>Nebst meinem eigenen Einsatz, werde ich natürlich auch die WM in Tokyo, die morgen beginnt, äusserst interessiert mitvervorfolgen und den Schweizern die Daumen drücken. Dass ich an diesem Sonntag-Morgen um 7 Uhr auf der Matte (nicht in der Turnhalle, sondern vor dem Fernseher oder Laptop) stehen werde, wenn unsere Mannschaft zur Quali antritt, ist für mich ein Muss, selbst wenn aus der Ferne zuschauen und mitfiebern die nervlich weitaus grössere Belastung ist, als selbst ans Gerät zu müssen. Immerhin geht es darum, dass die Schweizer unter die besten 16 kommen, um die Olympiachancen zu wahren, was mich allenfalls mittelbar auch betrifft&#8230;</p>
<p>Go KTV Ries, Hopp Schwiiz!!!</p>
<p>En liebe Gruess</p>
<p>Mark</p>
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		<title>Schweizermannschaftsmeisterschaften: Kampf in neuen Farben</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 19:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>

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		<description><![CDATA[[ September 24, 2011; 7:00 pm bis 9:00 pm. ] Auch dieses Jahr endet das nationale Turnjahr mit einem Highlight. An den Schweizermannschaftsmeisterschaften turnen die Athleten nicht wie gewohnt jeder für sich, sondern vertreten ihren jeweiligen Kanton. Bereits am Nachmittag starten je 6 Mannschaften in der Nationalliga C und B und kämpfen um den Aufstieg in eine höhere Liga oder versuchen den Abstieg zu vermeiden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr endet das nationale Turnjahr mit einem Highlight. An den Schweizermannschaftsmeisterschaften turnen die Athleten nicht wie gewohnt jeder für sich, sondern vertreten ihren jeweiligen Kanton. Bereits am Nachmittag starten je 6 Mannschaften in der Nationalliga C und B und kämpfen um den Aufstieg in eine höhere Liga oder versuchen den Abstieg zu vermeiden. Um 19.00 findet dann der eigentliche Höhepunkt statt, wenn die besten 6 Mannschaften des vergangenen Jahres um den Mannschaftstitel streiten. Der Wettkampf ist erfahrungsgemäss sehr emotionsgeladen und spannend. Für mich ist der Wettkampf dieses Jahr eine ganz spezielle Angelegenheit. Erstmals werde ich für Luzern, notabene dem Sieger des letzten Jahres, und nicht für den Aargau an den Start gehen, da ich seit Beginn des Jahres im RLZ Luzern trainiere. Der Wettkampf wird im ATZ Niederlenz ausgetragen, also nicht nur dem &#8220;Heimstadion&#8221; der Aargauer, sondern auch dort, wo ich selbst jahrelang trainierte und das Turnhandwerk lernte, und mit dem Aargauer-Team 2003 und auch 2006 den Mannschaftstitel gewinnen konnte. Wie gesagt, für mich eine sehr spezielle und auch neue Situation&#8230;.</p>
<p>Nebst Aargau 1 und Luzern wird sicher auch Solothurn und Zürich ein Wörtchen mitzureden haben, wenn es um den Sieg geht, während Aargau 2 und das NKL (Basel) wohl gegeneinander um den Verbleib in der höchsten Liga auf Punktejagd gehen. Ich schätze Solothurn als nominell stärkste Mannschaft ein, da sie gleich über 2 Turner verfügen, die im Oktober die Schweiz an der WM vertreten werden und auch sonst eine homogene Truppe sind. Allerdings haben wir Luzerner uns in den letzten Wochen sehr gut auf diesen Wettkampf vorbereitet und werden alles daran setzen, den Titel zu verteidigen&#8230;</p>
<p>Also, um 19.00 gehts in Niederlenz los und ich zähle darauf, dass Silvan, Siro, Danny, Kevin und ich von möglichst vielen Luzern-Fans zu Topleistungen angefeuert werden und natürlich hoffe ich auch, dass mich die Aargauer noch nicht vergessen haben und mir immer noch den einen oder anderen Applaus schenken werden&#8230;</p>
<p>En schöne Obe</p>
<p>Mark</p>
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		<title>Gedanken zur WM-Quali und SM in Bellinzona</title>
		<link>http://www.markramseier.ch/gedanken-zur-wm-quali-und-sm-in-bellinzona/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 11:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wettkämpfe
Sowohl am Donnerstag wie auch am Samstag war der Wettkampf von vielen Fehlern geprägt. An beiden Tagen stürzte ich am Boden und auch am Sprung. Bei den anderen Übungen kam ich ohne Sturz durch, ohne dabei zu brillieren. Dass ich am Donnerstag noch auf dem guten 4. Rang landete, lag nicht daran, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wettkämpfe</strong></p>
<p>Sowohl am Donnerstag wie auch am Samstag war der Wettkampf von vielen Fehlern geprägt. An beiden Tagen stürzte ich am Boden und auch am Sprung. Bei den anderen Übungen kam ich ohne Sturz durch, ohne dabei zu brillieren. Dass ich am Donnerstag noch auf dem guten 4. Rang landete, lag nicht daran, dass ich besonders gut geturnt hätte, sondern viel mehr auch an meinen Mitstreitern, die ebenfalls Probleme bekundeten, oder keinen Mehrkampf turnten. Am Samstag wurde ich lediglich 12. Generell war es, bedingt durch die grosse Hitze und Luftfeuchtigkeit, eine sehr kräfteraubende Angelegenheit und vielleicht auch einer der Hauptgründe, dass viele Turner nicht die gewohnte und auch gewünschte Leistung ablieferten. Meinen einzigen Final hatte ich am Sonntag an den Ringen. Dass ich mich auf dem 4. Rang platzierte und am Minimalziel Podest um nicht mal einen Zehntel vorbeischrammte, passt wunderbar zu diesem Wochenende.</p>
<p><strong>Ist es aller Mühen wert?</strong></p>
<p>Natürlich stimmt mich solch ein Wochenende nachdenklich. Ich verpasste mein Ziel, mich für die WM zu qualifizieren, klar und kam überhaupt nicht auf Touren. Dies ist sehr ärgerlich, da die Konkurrenz alles andere als souverän auftrat und ich somit eine grosse Chance auf dem Silbertablett serviert bekam, nicht nur einen vorderen Platz an der Schweizermeisterschaft zu belegen, sondern mich eben auch für die WM ins Gespräch zu bringen. Hätte ich mit einer normalen Vorbereitung so deutlich an meinen Vorstellungen vorbei geturnt, hätte ich dies als unmissverständliches Zeichen sehen müssen, dass ich meinen eigenen turnerischen Ansprüchen nicht mehr genüge. Die logische Konsequenz wäre dann gewesen, einen Schlussstrich zu ziehen. Der hohe zeitliche Aufwand, all die Kraft und Energie und nicht zuletzt auch die finanzielle Belastung würden für mich durch ein Weitermachen nicht mehr gerechtfertigt sein. Aber eben, ich hatte quasi gar keine Vorbereitung (Krankheit) zu diesen Wettkämpfen. Ich turnte in den vergangenen Wochen pro Gerät gerade mal 4 Übungen. Aus Erfahrung weiss ich, dass ich mindestens 25, besser mehr, qualitativ gute Trainingsversuche benötige, um mit gutem Gewissen an einem wichtigen Anlass zu turnen und auch die notwendige Sicherheit zu verspüren. Schliesslich sind Wettkampfergebnisse meistens nicht mehr als ein Trainingsdurchschnitt, ausser wenn man ein extrem starker Wettkampftyp ist, eine Eigenschaft, die nur wenigen Athleten vergönnt ist.</p>
<p><strong>Aufstehen, Staub abklopfen und weiter</strong></p>
<p>Wenn ich nun diese Aspekte berücksichtige, komme ich zum Schluss, dass hier noch nicht Schluss sein kann, ohne mir selbst untreu zu werden. Ich drücke den Schweizer Turnern für Tokyo ganz fest die Daumen und hoffe, dass sie sich unter den besten 16 Nationen klassieren werden, was bedeuten würden, dass die Mannschaft für die Olympischen Spiele im Rennen bleibt und im Januar an den vorolympischen Testwettkämpfen um die verbleibenden 4 Mannschaftstickets kämpfen wird. Dies würde mir die Möglichlichkeit eröffnen, mich für diese Mannschaft im Dezember nochmals zu qualifizieren. Da ich diese Chance, was sowohl unsere Mannschaft wie auch mich selbst angeht, als durchaus realistisch einschätze, werde ich in den kommenden Wochen mit ungebrochener Motivation arbeiten. Wieder die schwierigen Übungen zu turnen und auch die nötige Konstanz im Training zu haben wird meine Mission sein. Es verbleiben dazu knapp 3 Monate, also genügend Zeit, um dies umzusetzten.</p>
<p><strong>Weitere Wettkämpfe</strong></p>
<p>Bereits mitte September stehen noch die Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaften auf dem Programm. Noch mit den alten Übungen werde ich diesen Wettkampf bestreiten. Im Oktober werde ich einige Einsätze in der 2. Deutschen Bundesliga haben, wo ich je nach Trainingsstand mein Programm inhaltlich bereits aufstocken werde. An diesen Wettkämpfen hoffe ich, möglichst viel Selbstvertrauen für die restliche Zeit zu tanken, um meine hohen Ambitionen auch zu erreichen.</p>
<p>Mark</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vergleichswettkampf Solothurn- Aargau- Luzern</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ September 9, 2011; 7:30 pm bis 9:30 pm. ] Mittlerweile als fester Bestandteil der Vorbereitung zur Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft dient dieser Vergleichswettkampf. Auch ohne einen Grossteil der WM-Turner ist ein Wettkampf auf hohem Niveau garantiert, da diese 3 Mannschaften als grösste Titelaspiranten gelten. Geturnt wird in der Raiffeisenhalle, der Trainingshalle des RLZ Solothurn, in der Stadt Solothurn selbst. Ich werde erstmals in den Luzerner Farben turnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile als fester Bestandteil der Vorbereitung zur Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft dient dieser Vergleichswettkampf. Auch ohne einen Grossteil der WM-Turner ist ein Wettkampf auf hohem Niveau garantiert, da diese 3 Mannschaften als grösste Titelaspiranten gelten. Geturnt wird in der Raiffeisenhalle, der Trainingshalle des RLZ Solothurn, in der Stadt Solothurn selbst. Ich werde erstmals in den Luzerner Farben turnen und aller Voraussicht nach einen kompletten 6-Kampf turnen.</p>
<p>Zuschauer sind herzlich willkommen <img src='http://www.markramseier.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Schweizermeisterschaften in Bellinzona: Gerätefinals</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ September 4, 2011; 11:00 am bis 4:00 pm. ] Nach dem Mehrkampf vom Samstag gehts heute um die Einzelgerätetitel. Nachdem ich letztes Jahr meinen Ringtitel nach langer Zeit abgeben musste, hoffe ich, ins Finale zu kommen und mir dort auch wieder das Prädikat "Herr der Ringe" zurückzuholen. Kein einfaches Unterfangen, denn die Konkurrenz schlief nicht. Natürlich würde mich auch jeder andere Final freuen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Mehrkampf vom Samstag gehts heute um die Einzelgerätetitel. Nachdem ich letztes Jahr meinen Ringtitel nach langer Zeit abgeben musste, hoffe ich, ins Finale zu kommen und mir dort auch wieder das Prädikat &#8220;Herr der Ringe&#8221; zurückzuholen. Kein einfaches Unterfangen, denn die Konkurrenz schlief nicht. Natürlich würde mich auch jeder andere Final freuen und nochmals anspornen, meine letzten Reserven nach dieser anstrengenden Woche in die Waagschale zu werfen.</p>
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