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	<title>Mark Ramseier</title>
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		<title>KTV Ries-MHTG &#8211; Bundesliga, aber trotzdem fast in der Schweiz</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 19:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>

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		<description><![CDATA[[ Oktober 15, 2011; 3:00 pm bis 5:30 pm. ] Diesen Samstag turne ich mit meiner Mannschaft, der KTV Ries,  direkt an der Schweizergrenze in Lörach. Neben mir turnt auf gegnerischer Seite mit Roland Häuptli ein weiterer Schweizer. Somit eine gute Gelegenheit auch als Zuschauer einen Bundesliga-Wettkampf mit Schweizerbeteiligung hautnah mitzuerleben. Der Wettkampf verspricht spannend zu werden, da sich die Mannschaften auf einem ähnlichen Leistungsniveau bewegen. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Samstag turne ich mit meiner Mannschaft, der KTV Ries,  direkt an der Schweizergrenze in Lörach. Neben mir turnt auf gegnerischer Seite mit Roland Häuptli ein weiterer Schweizer. Somit eine gute Gelegenheit auch als Zuschauer einen Bundesliga-Wettkampf mit Schweizerbeteiligung hautnah mitzuerleben. Der Wettkampf verspricht spannend zu werden, da sich die Mannschaften auf einem ähnlichen Leistungsniveau bewegen. Ich werde versuchen, wieder möglichst viele Punkte in den Direktbegegnungen zu sammeln, damit wir hoffentlich unseren 2. Saisonsieg einfahren.</p>
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		<title>Ein Herbst im Zeichen der Teamwettkämpfe</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 20:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor knapp 2 Wochen begann für mich mit den Schweizermannschaftsmeisterschaften ein happiges Programm. In Niederlenz turnte ich erstamls in meiner Karriere nicht für ein Aargauer-Team, sondern stand für Luzern 1 am Start, da ich seit anfangs Jahr im dort ansässigen Leistungscenter trainiere. Mein neues Team war der Titelverteidiger und dementsprechend hoch waren auch unsere Ziele. Mindestens eine Medaille, im Idealfall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp 2 Wochen begann für mich mit den Schweizermannschaftsmeisterschaften ein happiges Programm. In Niederlenz turnte ich erstamls in meiner Karriere nicht für ein Aargauer-Team, sondern stand für Luzern 1 am Start, da ich seit anfangs Jahr im dort ansässigen Leistungscenter trainiere. Mein neues Team war der Titelverteidiger und dementsprechend hoch waren auch unsere Ziele. Mindestens eine Medaille, im Idealfall die Goldene, lautete die Devise.</p>
<p>Am Startgerät Boden beschränkte ich mich aufs Anfeuern meiner Kollegen, die einen meisterlichen Start hinlegten. Beim 2. Gerät, dem Pferdpauschen, stieg auch ich ins Rennen ein. Wenn zum Teil auch etwas holprig, gelang es uns immerhin Stürze zu vermeiden, was gerade am Pferd, dem Zittergerät, vorentscheidend sein kann. Ohne Probleme spulten wir unser Programm an den Ringen runter. Nach hervorragender Leistung am Sprung konnten wir erstmals im Wettkampf die Führung übernehmen. Der Kurs stimmte somit und wir waren durchaus in der Lage, die Position auch bis zum Schluss aus eigener Kraft zu verteidigen, wenn wir weiterhin so souverän turnen würden.</p>
<p>Doch genau dies konnten wir am Barren nicht bewerkstelligen. Mehrere Stürze und grobe Fehler banden uns zurück. Die abschliessend gute Reckleistung konnte den verturnten Barren auch nicht mehr kompensieren und wir fanden uns auf dem undankbaren 4. Rang wieder. Besonders ärgerlich waren die knappen Abstände. Um aufs Treppchen zu steigen, fehlte uns ein winziger Zehntelspunkt&#8230; Für den Sieg hätte ein Punkt mehr gereicht. 4 Teams innerhalb eines Punktes&#8230; ich kann mich nicht an eine solch knappe Entscheidung in einem Teamwettkampf  während meiner Laufbahn erinnern.</p>
<p>Dass ich an den 5 Geräten, an denen ich im Einsatz stand, ohne Sturz und grobe Unsauberkeiten über die Runden kam, wäre somit eine durchaus respektable Leistung gewesen. In einem reinen Teamwettkampf zählt aber einzig und allein die Mannschaft und die eigene Leistung ist ein Puzzlestück davon und bot daher in diesem Fall nur wenig Trost.</p>
<p>Glücklicherweise blieb mir gar keine Zeit, mich zu grämen, denn bereits eine Woche später, also letzten Samstag, stand der nächste Wettkampf auf dem Programm. Um kurz auszuholen: Im Sommer wurde ich von mehreren deutschen Teams angefragt, ob ich an Bundesliga-Einsätzen interessiert wäre. (In Deutschland dürfen anders als in der Schweiz Ausländer eingesetzt werden, wovon viele Teams auch Gebrauch machen.) Ein wenig verblüfft und auch geehrt durch die Anfragen entschied ich mich, für den KTV Ries anzutreten. Die Mannschaft hat ihre Trainings-und Wettkampfhalle in Nördlingen, welches in Bayern liegt. Die KTV Ries ist seit bald einem Jahrzehnt eine feste Grösse in der 2. Bundesliga-Süd und verpasste letztes Jahr sogar den Aufstieg in die oberste Klasse nur knapp. Nach dem Start für Luzern sind somit die Bundesliga-Einsätze eine weitere Premiere für mich.</p>
<p>Da ich einige Kilometer hinter mich zu bringen hatte und auch mit meinen neuen Teamkollegen das Abschlusstraining bestreiten wollte, reiste ich bereits am Freitag an. Ein weiterer Vorteil meiner frühen Anreise war auch, dass mir der Modus ausführlich erklärt werden konnte. Anders als bei uns, starten 8 Mannschaften in der gleichen Liga. Geturnt wird nicht an  einem einzigen Wettkampf, sondern immer nur 2 Mannschaften treten gegeneinander an. Da jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft turnt, gibt es somit 7 Wettkämpfe pro Jahr, welche alle im Herbst stattfinden.</p>
<p>Anders ist auch, wie bereits erwähnt, der Modus. Die 2 Mannschaften können pro Gerät je 4 Turner einsetzten, welche in einem Direktduell aufeinander treffen. Der Sieger erhält Scorerpunkte, welche sich aus dem Notenunterschied ergeben. Die Mannschaft, die nach 6 Geräten mehr Scorerpunkte hat, gewinnt. Es ist also durchaus möglich, dass man zwar, wenn man alle Noten zusammenzählt, ein tieferes Resultat hat, aber mehr Scorerpunkte gesammelt hat und dann gewonnen hat. Als Turner weiss man nie genau, wann man gegen wen man ans Gerät muss, da dies taktische ad-hoc Entscheide sind. Weiter erschwerend kommt dazu, dass man nicht vor jedem Gerät ein kleines Einturnen hat. Klingt ziemlich kompliziert, ist aber äusserst spannend, sowohl für die Turner, wie auch die Zuschauer.</p>
<p>Mein Einstand glückte mir sehr gut. Am letzten Gerät konnte unsere Mannschaft gegen Ulm den Spiess noch umdrehen und gewinnen. Bis auf Boden turnte ich sehr solide und konnte die Duelle immer für mich entscheiden. Nach dem Wettkampf wurde ich noch als Top-Scorer (meiste gemachte Punkte) ausgezeichnet, was mich besonders freute.</p>
<p>Bereits morgen geht es für den nächsten Einsatz wieder nach Nördlingen, wo ich nach dem Auswärts-Auftakt mein Debüt vor heimischem Publikum geben werde. Wir turnen gegen Monheim, was, wie man mich vorwarnte, der Erzrivale ist und im Schweizer-Fussball vom Derbycharakter vergleichbar mit FCZ-GC ist. Dass bei einer solchen Affiche die Halle ausverkauft ist, erklärt sich von selbst&#8230;.</p>
<p>Nebst meinem eigenen Einsatz, werde ich natürlich auch die WM in Tokyo, die morgen beginnt, äusserst interessiert mitvervorfolgen und den Schweizern die Daumen drücken. Dass ich an diesem Sonntag-Morgen um 7 Uhr auf der Matte (nicht in der Turnhalle, sondern vor dem Fernseher oder Laptop) stehen werde, wenn unsere Mannschaft zur Quali antritt, ist für mich ein Muss, selbst wenn aus der Ferne zuschauen und mitfiebern die nervlich weitaus grössere Belastung ist, als selbst ans Gerät zu müssen. Immerhin geht es darum, dass die Schweizer unter die besten 16 kommen, um die Olympiachancen zu wahren, was mich allenfalls mittelbar auch betrifft&#8230;</p>
<p>Go KTV Ries, Hopp Schwiiz!!!</p>
<p>En liebe Gruess</p>
<p>Mark</p>
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		<title>Schweizermannschaftsmeisterschaften: Kampf in neuen Farben</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 19:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>

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		<description><![CDATA[[ September 24, 2011; 7:00 pm bis 9:00 pm. ] Auch dieses Jahr endet das nationale Turnjahr mit einem Highlight. An den Schweizermannschaftsmeisterschaften turnen die Athleten nicht wie gewohnt jeder für sich, sondern vertreten ihren jeweiligen Kanton. Bereits am Nachmittag starten je 6 Mannschaften in der Nationalliga C und B und kämpfen um den Aufstieg in eine höhere Liga oder versuchen den Abstieg zu vermeiden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr endet das nationale Turnjahr mit einem Highlight. An den Schweizermannschaftsmeisterschaften turnen die Athleten nicht wie gewohnt jeder für sich, sondern vertreten ihren jeweiligen Kanton. Bereits am Nachmittag starten je 6 Mannschaften in der Nationalliga C und B und kämpfen um den Aufstieg in eine höhere Liga oder versuchen den Abstieg zu vermeiden. Um 19.00 findet dann der eigentliche Höhepunkt statt, wenn die besten 6 Mannschaften des vergangenen Jahres um den Mannschaftstitel streiten. Der Wettkampf ist erfahrungsgemäss sehr emotionsgeladen und spannend. Für mich ist der Wettkampf dieses Jahr eine ganz spezielle Angelegenheit. Erstmals werde ich für Luzern, notabene dem Sieger des letzten Jahres, und nicht für den Aargau an den Start gehen, da ich seit Beginn des Jahres im RLZ Luzern trainiere. Der Wettkampf wird im ATZ Niederlenz ausgetragen, also nicht nur dem &#8220;Heimstadion&#8221; der Aargauer, sondern auch dort, wo ich selbst jahrelang trainierte und das Turnhandwerk lernte, und mit dem Aargauer-Team 2003 und auch 2006 den Mannschaftstitel gewinnen konnte. Wie gesagt, für mich eine sehr spezielle und auch neue Situation&#8230;.</p>
<p>Nebst Aargau 1 und Luzern wird sicher auch Solothurn und Zürich ein Wörtchen mitzureden haben, wenn es um den Sieg geht, während Aargau 2 und das NKL (Basel) wohl gegeneinander um den Verbleib in der höchsten Liga auf Punktejagd gehen. Ich schätze Solothurn als nominell stärkste Mannschaft ein, da sie gleich über 2 Turner verfügen, die im Oktober die Schweiz an der WM vertreten werden und auch sonst eine homogene Truppe sind. Allerdings haben wir Luzerner uns in den letzten Wochen sehr gut auf diesen Wettkampf vorbereitet und werden alles daran setzen, den Titel zu verteidigen&#8230;</p>
<p>Also, um 19.00 gehts in Niederlenz los und ich zähle darauf, dass Silvan, Siro, Danny, Kevin und ich von möglichst vielen Luzern-Fans zu Topleistungen angefeuert werden und natürlich hoffe ich auch, dass mich die Aargauer noch nicht vergessen haben und mir immer noch den einen oder anderen Applaus schenken werden&#8230;</p>
<p>En schöne Obe</p>
<p>Mark</p>
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		<title>Gedanken zur WM-Quali und SM in Bellinzona</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 11:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wettkämpfe
Sowohl am Donnerstag wie auch am Samstag war der Wettkampf von vielen Fehlern geprägt. An beiden Tagen stürzte ich am Boden und auch am Sprung. Bei den anderen Übungen kam ich ohne Sturz durch, ohne dabei zu brillieren. Dass ich am Donnerstag noch auf dem guten 4. Rang landete, lag nicht daran, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wettkämpfe</strong></p>
<p>Sowohl am Donnerstag wie auch am Samstag war der Wettkampf von vielen Fehlern geprägt. An beiden Tagen stürzte ich am Boden und auch am Sprung. Bei den anderen Übungen kam ich ohne Sturz durch, ohne dabei zu brillieren. Dass ich am Donnerstag noch auf dem guten 4. Rang landete, lag nicht daran, dass ich besonders gut geturnt hätte, sondern viel mehr auch an meinen Mitstreitern, die ebenfalls Probleme bekundeten, oder keinen Mehrkampf turnten. Am Samstag wurde ich lediglich 12. Generell war es, bedingt durch die grosse Hitze und Luftfeuchtigkeit, eine sehr kräfteraubende Angelegenheit und vielleicht auch einer der Hauptgründe, dass viele Turner nicht die gewohnte und auch gewünschte Leistung ablieferten. Meinen einzigen Final hatte ich am Sonntag an den Ringen. Dass ich mich auf dem 4. Rang platzierte und am Minimalziel Podest um nicht mal einen Zehntel vorbeischrammte, passt wunderbar zu diesem Wochenende.</p>
<p><strong>Ist es aller Mühen wert?</strong></p>
<p>Natürlich stimmt mich solch ein Wochenende nachdenklich. Ich verpasste mein Ziel, mich für die WM zu qualifizieren, klar und kam überhaupt nicht auf Touren. Dies ist sehr ärgerlich, da die Konkurrenz alles andere als souverän auftrat und ich somit eine grosse Chance auf dem Silbertablett serviert bekam, nicht nur einen vorderen Platz an der Schweizermeisterschaft zu belegen, sondern mich eben auch für die WM ins Gespräch zu bringen. Hätte ich mit einer normalen Vorbereitung so deutlich an meinen Vorstellungen vorbei geturnt, hätte ich dies als unmissverständliches Zeichen sehen müssen, dass ich meinen eigenen turnerischen Ansprüchen nicht mehr genüge. Die logische Konsequenz wäre dann gewesen, einen Schlussstrich zu ziehen. Der hohe zeitliche Aufwand, all die Kraft und Energie und nicht zuletzt auch die finanzielle Belastung würden für mich durch ein Weitermachen nicht mehr gerechtfertigt sein. Aber eben, ich hatte quasi gar keine Vorbereitung (Krankheit) zu diesen Wettkämpfen. Ich turnte in den vergangenen Wochen pro Gerät gerade mal 4 Übungen. Aus Erfahrung weiss ich, dass ich mindestens 25, besser mehr, qualitativ gute Trainingsversuche benötige, um mit gutem Gewissen an einem wichtigen Anlass zu turnen und auch die notwendige Sicherheit zu verspüren. Schliesslich sind Wettkampfergebnisse meistens nicht mehr als ein Trainingsdurchschnitt, ausser wenn man ein extrem starker Wettkampftyp ist, eine Eigenschaft, die nur wenigen Athleten vergönnt ist.</p>
<p><strong>Aufstehen, Staub abklopfen und weiter</strong></p>
<p>Wenn ich nun diese Aspekte berücksichtige, komme ich zum Schluss, dass hier noch nicht Schluss sein kann, ohne mir selbst untreu zu werden. Ich drücke den Schweizer Turnern für Tokyo ganz fest die Daumen und hoffe, dass sie sich unter den besten 16 Nationen klassieren werden, was bedeuten würden, dass die Mannschaft für die Olympischen Spiele im Rennen bleibt und im Januar an den vorolympischen Testwettkämpfen um die verbleibenden 4 Mannschaftstickets kämpfen wird. Dies würde mir die Möglichlichkeit eröffnen, mich für diese Mannschaft im Dezember nochmals zu qualifizieren. Da ich diese Chance, was sowohl unsere Mannschaft wie auch mich selbst angeht, als durchaus realistisch einschätze, werde ich in den kommenden Wochen mit ungebrochener Motivation arbeiten. Wieder die schwierigen Übungen zu turnen und auch die nötige Konstanz im Training zu haben wird meine Mission sein. Es verbleiben dazu knapp 3 Monate, also genügend Zeit, um dies umzusetzten.</p>
<p><strong>Weitere Wettkämpfe</strong></p>
<p>Bereits mitte September stehen noch die Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaften auf dem Programm. Noch mit den alten Übungen werde ich diesen Wettkampf bestreiten. Im Oktober werde ich einige Einsätze in der 2. Deutschen Bundesliga haben, wo ich je nach Trainingsstand mein Programm inhaltlich bereits aufstocken werde. An diesen Wettkämpfen hoffe ich, möglichst viel Selbstvertrauen für die restliche Zeit zu tanken, um meine hohen Ambitionen auch zu erreichen.</p>
<p>Mark</p>
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		<title>Vergleichswettkampf Solothurn- Aargau- Luzern</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>

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		<description><![CDATA[[ September 9, 2011; 7:30 pm bis 9:30 pm. ] Mittlerweile als fester Bestandteil der Vorbereitung zur Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft dient dieser Vergleichswettkampf. Auch ohne einen Grossteil der WM-Turner ist ein Wettkampf auf hohem Niveau garantiert, da diese 3 Mannschaften als grösste Titelaspiranten gelten. Geturnt wird in der Raiffeisenhalle, der Trainingshalle des RLZ Solothurn, in der Stadt Solothurn selbst. Ich werde erstmals in den Luzerner Farben turnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile als fester Bestandteil der Vorbereitung zur Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft dient dieser Vergleichswettkampf. Auch ohne einen Grossteil der WM-Turner ist ein Wettkampf auf hohem Niveau garantiert, da diese 3 Mannschaften als grösste Titelaspiranten gelten. Geturnt wird in der Raiffeisenhalle, der Trainingshalle des RLZ Solothurn, in der Stadt Solothurn selbst. Ich werde erstmals in den Luzerner Farben turnen und aller Voraussicht nach einen kompletten 6-Kampf turnen.</p>
<p>Zuschauer sind herzlich willkommen <img src='http://www.markramseier.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Schweizermeisterschaften in Bellinzona: Gerätefinals</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>

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		<description><![CDATA[[ September 4, 2011; 11:00 am bis 4:00 pm. ] Nach dem Mehrkampf vom Samstag gehts heute um die Einzelgerätetitel. Nachdem ich letztes Jahr meinen Ringtitel nach langer Zeit abgeben musste, hoffe ich, ins Finale zu kommen und mir dort auch wieder das Prädikat "Herr der Ringe" zurückzuholen. Kein einfaches Unterfangen, denn die Konkurrenz schlief nicht. Natürlich würde mich auch jeder andere Final freuen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Mehrkampf vom Samstag gehts heute um die Einzelgerätetitel. Nachdem ich letztes Jahr meinen Ringtitel nach langer Zeit abgeben musste, hoffe ich, ins Finale zu kommen und mir dort auch wieder das Prädikat &#8220;Herr der Ringe&#8221; zurückzuholen. Kein einfaches Unterfangen, denn die Konkurrenz schlief nicht. Natürlich würde mich auch jeder andere Final freuen und nochmals anspornen, meine letzten Reserven nach dieser anstrengenden Woche in die Waagschale zu werfen.</p>
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		<title>Schweizermeisterschaften in Bellinzona: Mehrkampf</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ September 3, 2011; 5:30 pm bis 8:30 pm. ] Nach der WM-Quali vom Donnerstag gehts am Samstag am selben Ort gleich weiter. Dieser Wettkampf dient nicht nur dazu den prestigeträchtigen Schweizermeister zu küren, sondern auch als 2. Ausscheidung, um die WM-Mannschaft zu benennen. Auch nach zahlreichen Teilnahmen ist es noch immer ein Wettkampf, an dem die Motivation besonders hoch ist. Ebenfalls werden die besten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der WM-Quali vom Donnerstag gehts am Samstag am selben Ort gleich weiter. Dieser Wettkampf dient nicht nur dazu den prestigeträchtigen Schweizermeister zu küren, sondern auch als 2. Ausscheidung, um die WM-Mannschaft zu benennen. Auch nach zahlreichen Teilnahmen ist es noch immer ein Wettkampf, an dem die Motivation besonders hoch ist. Ebenfalls werden die besten 6 Turner eines jeden Gerätes sich für die Finals vom Sonntag qualifizieren.</p>
<p>Es geht um viel und ich würde mich über jede Unterstützung freuen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>WM-Quali in Bellinzona</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalender]]></category>

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		<description><![CDATA[[ September 1, 2011; 7:00 pm bis 9:30 pm. ] Den Prolog zur Schweizermeisterschaft bildet ein Qualifikationswettkampf für die WM. Trotz einfacher Übungen will ich um meine Chance kämpfen und werde versuchen, mich für Tokyo aufzudrängen. Liegt nicht gerade am Weg, aber reinschauen lohnt sich sicher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Prolog zur Schweizermeisterschaft bildet ein Qualifikationswettkampf für die WM. Trotz einfacher Übungen will ich um meine Chance kämpfen und werde versuchen, mich für Tokyo aufzudrängen. Liegt nicht gerade am Weg, aber reinschauen lohnt sich sicher.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.markramseier.ch/wm-quali-in-bellinzona/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Universiade Shenzhen</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 10:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits zu Beginn des Jahres war für mich klar, dass die Universiade, die in Shenzhen/ China ausgetragen wurde, mein erster grosser Höhepunkt dieser Wettkampfsaison sein sollte. Meines Erachtens ist es nicht nur einer der schönsten Wettkämpfe im ganzen Turnkalender, sondern sollte mir in diesem Jahr auch als perfekte Vorbereitung zu den WM-Qualis dienen. Im Frühling [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zu Beginn des Jahres war für mich klar, dass die Universiade, die in Shenzhen/ China ausgetragen wurde, mein erster grosser Höhepunkt dieser Wettkampfsaison sein sollte. Meines Erachtens ist es nicht nur einer der schönsten Wettkämpfe im ganzen Turnkalender, sondern sollte mir in diesem Jahr auch als perfekte Vorbereitung zu den WM-Qualis dienen. Im Frühling turnte ich aus mehreren Gründen bewusst nicht sehr viele Wettkämpfe. Erstens musste ich mich ein wenig an die veränderte Situation gewöhnen, welche nicht nur mein Training, sondern meinen ganzen Tagesablauf massiv veränderte. Zweitens brauchte ich Zeit, um einige Elemente wieder oder neu zu lernen und diese dann 3. auch in die Übungen zu integrieren. Und letztlich wusste ich auch, dass all die wichtigen Wettkämpfe übers ganze Jahr verteilt sein werden und wollte mein Pulver nicht schon zu Beginn verschiessen.</p>
<p>Dies war also die Ausgangslage. Das Umsetzen der neuen Inhalte in die Übungen gelang mir recht gut. Natürlich machte ich noch zu viele Fehler, war aber überzeugt, dass es mir im Sommer gelingen wird, auch noch die nötige Stabilität zu erreichen. Da ich während des Sommers, aufgrund der Semesterferien, auch nicht die Doppelbelastung mit Training und Uni hatte, konnte ich sowohl Trainingsqualität- als auch Quantität erhöhen und hatte wirklich das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Häufig war ich während dieser Zeit allerdings müder und erschöpfter als sonst. Hat wahrscheinlich damit zu tun, dass ich nicht mehr der Jüngste bin, war meine Erklärung. Anfangs Juli, also einen Monat vor der Abreise, bekam ich dann plötzlich auch noch Fieber. Als ich mich nach 3 Tagen nicht besser fühlte, sondern im Gegenteil mittlerweile an der 40 Grad-Fieber-Marke kratzte, ging ich notfallmässig ins Spital. Diagnose: Pfeiffersches Drüsenfieber, Mononukleose, Eppstein-Barrvirus sind all die vielen Namen die jenes Übel trägt, welches mich heimsuchte. Die Notfallärzte schlossen eine Teilnahme an der Univerisade dann auch gleich aus, da man im Normfall die ersten 6 Wochen komplettes Sportverbot hat. Trotz dieser ziemlich eindeutigen Diagnose wollte ich auch noch mit meinen ehemaligen Ärzten aus Magglingen Rücksprache halten und ihre Meinung dazu hören. Sie schlossen einen Wettkampf-Einsatz zu meiner Überraschung nicht kategorisch aus. Wahrscheinlich beflügelt durch diese positive Nachricht verbesserten sich meine Blutwerte täglich und auch das Fieber klang ab. Somit stand ich 10 Tage später wieder in der Halle, wohlwissend dass dies allerdings noch keine Garantie war, die Universiade (zu diesem Zeitpunkt noch 11 Tage bis zur Abreise) auch zu turnen. Ich musste erst herausfinden, ob ich nach dieser Pause und mit dem geschwächten Körper überhaupt irgendetwas turnen kann, ob ich nicht gleich einen Rückfall erleide und wohl das Gefährlichste und Schwierigste: ich musste aufgrund der bei dieser Krankheit typischerweise geschwollenen Organe Stürze vermeiden, um nicht plötzlich einen Milzriss oder sonst was in der Art zu erleiden.</p>
<p>Als ich 11 Tage später zur Abreise am Flughafen bereit stand, war meine Erleichterung gross. Natürlich änderte sich meine persönliche Zielstellung bedingt durch diese Vorgeschichte komplett. Ich turnte wesentlich einfachere Übungen, da die Zeit zu knapp und auch mein Körper noch nicht bereit waren, um die grossen Schwierigkeiten zu turnen. Ich freute mich einfach, nochmals einen solch schönen Wettkampf turnen zu können und Finalqualifikationen wurden sekundär. Dass ich in unserem Team mit Kevin Rossi und Phillipp Friedli, 2 jungen sympathischen Turnern, und vor allem mit Dennis Mannhart und Roli Häuptli, beides sehr gute Kollegen und ehemalige Leidensgenossen aus gemeinsamer Nationalkaderzeit, auf Punktejagd ging, war zusätzliche Motivation.</p>
<p>Die Geschichte des Wettkampfs ist nicht besonders spannend. Viele Nationen reisten in Topbesetzung an und so hatten wir Amateure nicht wirklich Chancen, um einen vorderen Teamplatz oder Einzelfinals mitzukämpfen. Auch wenn ich am Sprung einen Sturz hatte und auch die anderen Übungen nicht gerade vor Souveränität strotzten, musste ich mit meiner Leistung zufrieden sein. Viel fehlte trotz meiner mässigen Darbietung nicht, und ich wäre ins Mehrkampffinal gekommen. Wenn man ein solch ehrgeiziger Turner ist, wie ich einer bin, ist es umso schwieriger dies hinzunehmen, nicht enttäuscht zu sein oder ein wenig mit dem Schicksal zu hadern. Aber eben, ich musste zufrieden sein, dass ich überhaupt turnen konnte.</p>
<p>Was sicher dabei half, war das beeindruckende, zum Teil schon fast beängstigende Ausmass, das die Chinesen diesem Anlass gaben. Die beiden anderen Universiaden, an denen ich turnte,waren in meinen Augen schon sehr gross, aber hier in Shenzhen wurde das ganze nochmals um ein Vielfaches überboten. In den 5 verbleibenden Tagen, die mir nach dem Wettkampf bis zur Heimreise noch blieben,versuchte ich nebst dem täglichen Training im Fitnessraum, soviele Eindrücke wie möglich zu sammeln. So besuchte unsere Turnergruppe möglichst viele Wettkämpfe der anderen Athleten der Schweizer Delegation, um diese lautstark anzufeuern und natürlich liessen wir es uns auch nicht nehmen, einige kulinarische Experimente zu wagen oder auch die eine oder andere chinesische Bar unsicher zu machen.</p>
<p>Zurück in der Schweiz stieg ich natürlich sofort wieder ins Trainig ein. Es folgen innert kürzester Zeit einige wichtige Wettkämpfe, an denen ich turnen werde. Da ich mich von Tag zu Tag besser und fitter fühle, bin ich recht optimistisch, dass gegenüber der Universiade eine deutliche Leistungssteigerung möglich ist, auch wenn ich nach wie vor meine einfachen Übungen turnen werde.</p>
<p>En liebe Gruess</p>
<p>Mark</p>
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		<title>Lang ist&#8217;s her</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 09:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon viel zu lange habe ich nun keinen Bericht mehr geschrieben. Viel ist passiert und alles nochmals durchzukauen, würde einerseits einen ziemlich langen Bericht geben, den ich keinem Leser zumuten möchte und anderseits macht es für mich auch keinen Sinn, dass ich mich mit Vergangenem zu stark herumschlage. Deshalb werd ich in meinem nächsten Beitrag gleich mit dem aktuellen Geschehen einsteigen. Ich habe vor, in naher Zukunft meine Web-Seite ein wenig umzugestalten und werde dort sicher einige Medienmitteilungen veröffentlichen, die einen Überblick geben sollen, was in der langen Zeit, in der ich nichts geschrieben habe, so passiert ist.</p>
<p>Ich gelobe Besserung und wünsche viel Spass beim Lesen.</p>
<p>Mark</p>
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